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Fürstenberger Wand
Im Solling wurde traditionell in Steinbrüchen ein rötlicher, fester Werksandstein abgebaut. Einige der stillgelegten Steinbrüche sind sehr gut zum Klettern geeignet. Bereits in den 1970er Jahren wurden erste Kletterrouten eingerichtet. Wegen der vielfältigen Möglichkeiten an den Felsen von Ith, Kanstein, Selter wurden diese jedoch nur sporadisch besucht. Die größte Wand, unterhalb von Fürstenberg beim Fähranleger direkt an der Weser, liegt im 1986 eingerichteten "Naturschutzgebiet Karthagenberg" und darf leider nicht beklettert werden. Seite Mitte der 2010er Jahre wurden insbesondere nahe der Straße gelegene kleinere Steinbrüche weiter erschlossen:
Die FÜRSTENBERGER WAND und die ROTE WAND bei Fürstenberg südlich von Holzminden,
die SHILO RANCH im Hooptal westlich von Stadtoldendorf.
Leider verlief das Erschließen nicht konfliktfrei.
Als Ergebnis wird auf Wunsch des Grundeigentümers Landesforsten an der ROTEN WAND derzeit auf das Klettern verzichtet.
Im touristisch als Grillplatz genutzten Steinbruchs der SHILO RANCH hat der Grundeigentümer "Stiftung Braunschweigischer Kulturtbesitz" trotz unseres Angebots eines Haftungsübernahmevertrages 2025 die Sicherungshaken absägen lassen und den Zugang zu den Routen durch Totholz am Felsfuß versperrt.
Das Klettern an sich ist weiterhin als Form des "Freien Betretens" gesetzlich erlaubt und kann vom Grundeigentümer nicht verhindert werden.
Topropeklettern mit Umlenkungen an Bäumen oberhalb der Felsen wäre also weiterhin möglich.
Infos samt Topos findet ihr hier:
Solling - Shilo Ranch Info
An der bis zu 14 Meter hohen FÜRSTENBERGER WAND kann geklettert werden.
Infos samt Topos findet ihr hier:
Solling - Fürstenberger Wand Info
Viel Spaß am roten Sandstein des Solling!
